Die letzte Nacht war etwas kalt und stürmisch, jedoch ist die Gruppe bereits so trainiert, dass uns dies nichts mehr anhaben konnte. Das Panorama direkt am See mit blauem Himmel leistete sicher auch seinen Beitrag, die Sache schnell zu vergessen.
Der Großteil machte am Morgen einen Abstecher zum Strokkur, dem kleinen Bruder des Geysírs, nach dem Geysire benannt sind, und war mächtig beeindruckt von der Wasserfontäne, die alle paar Minuten 20 Meter hoch ausbricht.
Ein Auto fuhr bereits nach Reykjavík vor, um in zwei Outlets Schnäppchen zu machen. Reykjavík ist die nördlichste Hauptstadt der Welt und hat ca. 137.000 Einwohner, mit Umland 250.000, was knapp zwei Drittel der gesamten Bevölkerung auf Island sind.
Reykjavik hat eine hippe, entspannte, typisch skandinavische Fußgängerzone, die zum Shoppen, Essen und Staunen einlädt.
Nachmittags trafen sich alle im Kunstmuseum am Hafen und lauschten völlig mit den Kräften am Ende Herrn Piepers interessanten Erklärungen. (Ohne Ironie!)
Im Anschluss daran organisierten Frau Brockmann und Frau Wagner kurzerhand das Abschlussabendessen (mit richtigen Stühlen und Tischen, ohne Mücken!) in einem Burgerrestaurant. Die supernetten Leute dort waren etwas überrascht über die riesige Bestellung, managten die Herausforderung aber perfekt.
Dann ging's zurück zu den Autos, die verteilt in der Innenstadt standen. Die letzte Fahrt war besonders emotional, da die Autocrews schon sehr zusammengewachsen waren während der Inselumrundung. Bevor wir die Autos abgeben mussten, hielten wir noch an einem Leuchtturm, um dem Meer tschüss zu sagen und die Taschen final zu packen.
Wir schließen hier kurz vorm Boarding wieder mit einem Zitat: "Hey, wie schnell ging diese Woche vorbei! Verrückt!"



















