Húsavík
Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler stand heute der Wal im Zentrum. Nach dem Brockmann-Porridge und Mikas Eier-mit-Speck-Konkurrenzfrühstück konnten wir direkt in Húsavík bleiben und das dortige Walmuseum, eines der wenigen auf der Welt, das sich ausschließlich mit Walen beschäftigt, besuchen. Es wurde 1997 gegründet und befindet sich seit 2002 im ehemaligen Schlachthaus von 1931. Die Ausstellung umfasst rund 1.600 m² und zeigt unter anderem 13 vollständige Wal-Skelette. Hier gab uns Henrik, ein deutscher Auswanderer, auf leidenschaftliche und mitreißende Art eine wahnsinnig interessante Führung, die uns nachhaltig beeindruckte. Neben unglaublichen Fakten zu Walen (Man kann an der Ostküste Amerikas einen Pottwal aus Portugal hören!), vielen beeindruckenden Skeletten und Geschichten wurde auch der schreckliche Walfang thematisiert, der in Island nach wie vor erlaubt ist. Ein riesiges Dankeschön an Henrik, der schon im Vorfeld diesen Blog entdeckt hat! Wir haben hier bereits die Ersten, die auch auswandern wollen. ;)
Akureyri
Anschließend begab sich der Großteil der Gruppe aufs Schiff zum Whale Watching. Es war etwas ganz Besonderes, die Wale aus nächster Nähe zu beobachten. Die einzigartigen Riesen beeindruckten uns mit ihrer graziösen Masse. Auch die Fahrt durchs Fjord war an sich schon ein Highlight. Frau Brockmann war sehr erleichtert, dass gleich zu Beginn Tabletten gegen Seekrankheit angeboten worden waren.
Während der Bootstour kauften die vier zurückgebliebenen Landratten in der Zwischenzeit für alle ein und ließen es sich in Akureyri mit einem Pylsa gutgehen.
Auf der Weiterfahrt hielten wir kurz an einer Art Kunstmuseum. Das Verksmiðjan ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst in Hjalteyri in einer ehemaligen Heringsfabrik. Die Exponate allerdings sind so modern, dass selbst Herrn Pieper die Erklärungen ausgingen.
Tröllaskagi
Nun umrundeten wir die Tröllaskagi-Halbinsel auf unserem Weg nach Hofsós. Die Sicht hätte etwas besser sein können, aber nichts konnte die Partystimmung im Björnbus trüben. Durch abenteuerliche Tunnel mit nur einer Spur und ohne Wandverkleidung, vorbei an flauschig-verwehten Schafen und immer der malerischen Küste entlang blieb am Ende nur eine Frage: How much is the fish?
Hofsós
Wirklich völlig routiniert wird mittlerweile das Lager aufgeschlagen. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Gruppe jeweils an die immer neuen Campingplätze anpasst. Da wir heute nicht beim Wandern gewesen waren, mussten ein paar sofort auf den Spielplatz des Campingplatzes zum Austoben.
Nach dem Abendessen fuhr ein Teil der Gruppe noch ans Meer, um den farbintensiven, unbegreiflichen, einmaligen („Frau Wagner, das ist das Schönste, das ich jemals gesehen hab!“), phänomenalen Sonnenuntergang (um 23:30 Uhr) zu bewundern.
Zu guter Letzt ein Einblick ins Blogschreiben:



























