Das Goldene Tal
Nach einem Schnellstart morgens ohne Frau Brockmanns Porridge ging es heute nach Hvannagil, oft als „Golden Valley“ bezeichnet, ein farbintensiver Canyon. Die markanten Farben der Berge entstehen durch Rhyolith, ein kieselsäurereiches vulkanisches Gestein, das beim langsamen Abkühlen eine Vielzahl von Mineralen bildet. Eisenoxide erzeugen Rot‑ und Orangetöne, Schwefel lässt Gelb erscheinen, kupferhaltige Mineralien bringen Grün hervor.
Zunächst mussten wir uns aber drei Kilometer in einem malerischen Bachbett bergaufkämpfen, was nicht nur sehr schön, sondern auch eine richtig gute Teambuildingmaßnahme war, was die Gruppe jedoch nach vier Tagen auf der Insel überhaupt nicht mehr nötig hat, da ständig jemand etwas im Chaos sucht oder Hilfe bei etwas benötigt. Es landete auch nur eine Schülerin unfreiwillig im Bach, was jedoch bei den sommerlichen Temperaturen kein Problem war.
Die Fahrt in den Norden
Im Anschluss an die Wanderung traten wir die Fahrt in den Norden an: durch die Ostfjorde, hinauf in die Berge, bis der Reifen platt war… Dank der Hilfe eines gut ausgestatteten Isländers und eines Deutschen und Tonis Kenntnissen war schnell der neue Reifen hingeschraubt, sodass wir die Reise fortsetzen konnten.
Nach einem Einkaufsstopp in Egilsstaðir endete der Tag bei vielen Mücken und schöner Aussicht direkt am Ufer des Myvatn (dt. Mückensee…).















